YOGA

 

Yoga ist ein altes Sanskritwort und bedeutet EINHEIT oder GANZHEIT.

Yoga kann auch einen Zustand beschreiben – Ein Zustand, in dem du nicht länger gehemmt bist durch Angewohnheiten und Vorstellungen, ein Zustand, in dem du Zugang zu deinen dir innewohnenden Möglichkeiten hast und dein volles Potenzial ausschöpfen kannst. Ein Zustand, der dir die Energie, den Überblick und die Ruhe gibt, das zu tun, was du wirklich willst. Ein Zustand der Inspiration und der Lebensfreude – so zu leben, wie es für dich sinnvoll und erfüllend ist.

Ein ganzer Mensch, der in sich selbst ruht und aus sich selbst heraus lebt und handelt.

Asana

Die Yogatradition beinhaltet eine Vielzahl von Übungen und Stellungen um mit seinem Körper zu arbeiten, ihn geschmeidig zu machen und gesund zu erhalten. Sie werden Asanas genannt. Das Wort Asana stammt aus dem Sanskrit und bedeutet „bequeme bzw. stabile Stellung“ und wurde ursprünglich für die Meditationsstellungen verwendet. Es dient heute als Bezeichnung für alle Yogaübungen und Stellungen.

Mit den Yoga-Asanas lösen wir Spannungen auf und entwickeln Körpergefühl. Sie halten den Körper, die Organe und die Muskulatur gesund, fördern die Gelenkigkeit, regen den Blutkreislauf und die Drüsenfunktion an, fördern das Gleichgewicht und das Wohlbefinden und führen zu innerer Ausgeglichenheit und Energie.

Hierfür ist es wichtig in Ruhe durch ein Yogaprogramm zu gehen und den einzelnen Asanas Zeit zu geben, ihre Wirkung zu entfalten.

 

„ … Yoga auf eine automatische und hektische
Weise zu machen, wie beim sog. Fitnesstraining,
kann dem Körper schaden und die tieferen
Wirkungen blockieren. Ursprünglicher Yoga
ist mehr als körperliches Training. Er hat eine
psychische und auch heilende Wirkung.“

Swami Janakananda in seinem Buch „Yoga, Tantra und Meditation im Alltag“

Pranayama

Unser Atem hat großen Einfluss auf unser Leben. Die Atemübungen des Yoga, Pranayama genannt, sind Werkzeuge und Methoden, um bewusst mit der Atmung zu arbeiten.

Sie sind daher eine sinnvolle Ergänzung der Asanapraxis, sie knüpfen an die körperlichen Übungen an und vertiefen deren Wirkung. Sie können jedoch auch für sich selbst praktiziert werden.

Die Atemübungen des Yoga beeinflussen das Nervensystem und das Gehirn, geben mentale Klarheit, Wachheit, Energie und Leichtigkeit, erhöhen das Feingefühl und die Kreativität, reinigen das Blut und führen ihm Sauerstoff zu, reinigen die Lungen und stärken das Zwerchfell. Sie können sich positiv auf den Blutdruck auswirken, fördern eine natürliche, gesunde Bauchatmung sowie das Atmen durch die Nase. Darüber hinaus tragen sie zu einem gleichmäßigen, tiefen, entspannten und vollständigen Atemrhythmus bei.

Prana bedeutet Energie oder Lebensenergie und Yama kann mit „meistern“ oder „bewusst machen“ übersetzt werden. Durch die Atemübungen kommen wir also mit unserer Energie in Kontakt und lernen, sie zu erleben und sie zu nutzen.

Durch Pranayama werden Körper und Geist auf das Erleben feinerer Zustände in der Meditation vorbereitet.

Mudra und Bandha

Mudra und Bandha sind Haltungen und Verschlüsse. Sie werden u.a. in Verbindung mit Pranayama und bestimmten Yogaübungen angewandt. Mudra und Bandha beeinflussen den Geist und das Nervensystem, sie beseitigen feinere Spannungen und wirken somit auf unseren mentalen Zustand und unser Energieniveau.

Yoga Nidra

Entspannung ist wichtig, gerade in unserer heutigen Zeit. Aber wie entspannt man sich eigentlich und kann man diese Fähigkeit lernen? Gibt es Methoden, die einen Zustand der Entspannung auslösen können?

Über die Energie und Klarheit gebende Gesamtwirkung und den allgemein durch Yoga ausgelösten Zustand der Entspannung hinaus, finden wir in der Yogatradition die meditative Tiefenentspannung Yoga Nidra.

Hier liegt man einfach mit geschlossenen Augen still auf dem Rücken und folgt mental den Anleitungen. Mittels der verschiedenen Techniken, die im Yoga Nidra aufeinander folgen, gelangen Körper und Geist in einen tiefen Zustand der Ruhe und Entspannung. Durch regelmäßige Anwendung wird dies schließlich ganz natürlich und es fällt einem von Mal zu Mal leichter, zu diesem Zustand zurückzukehren. Durch Yoga Nidra erhält der gesamte Organismus eine Pause vom alltäglichen Stress, dies stärkt das Immunsystem, wirkt auf unsere Ausgeglichenheit, Konzentration und Energie, harmonisiert die Atmung und verbessert die Schlafqualität.

Yoga Nidra ist ein zentraler Bestandteil von fast jeder meiner Stunden.

Meditation

Ich unterrichte zwei Formen von Meditation aus der tantrischen Tradition. Mit der einen entwickeln wir unsere Fähigkeit zu erleben und präsent zu sein. Bei der anderen arbeiten wir mit der Energie des Körpers mit Hilfe der Atemtechnik Ujjay-Pranayama.

Tratak

Tratak ist eine Technik, bei der man sich längere Zeit auf einen Punkt konzentriert. Hierzu dient die Flamme einer Kerze oder ein anderes Objekt. Es stärkt das Sehvermögen sowie die Konzentrationsfähigkeit.

 

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Shankaprakshalana

Die Yogische Darmreinigung Shankaprakshalana ist einer der Reinigungsprozesse des Hatha Yoga. Sie ist eine wirkungsvolle Methode, den Körper von innen zu reinigen und zu entschlacken.

Durch das Trinken von warmem Salzwasser, welches denselben Salzgehalt hat, wie der menschliche Körper (0,9% = physiologisches Salzwasser), reinigt man seinen gesamten Verdauungstrakt vom Mund bis zum Enddarm. Mit Hilfe von 5 unterstützenden Übungen gelangt das Salzwasser durch den Körper.

Der Verdauungstrakt wird so von Ablagerungen befreit, die sich hier im Laufe der Zeit festgesetzt haben. In den Därmen sammeln sich Abfallstoffe, die in den kleinen Taschen der Darmwände zurückbleiben und durch welche Spannungen entstehen können, sie binden Energie und beeinflussen unser Wohlbefinden. Wenn die Därme gespült werden, werden die Schlacken und damit die Spannungen beseitigt. Bis man mit diesem Prozess fertig und das ausgeschiedene Wasser frei von Partikeln ist, ist ein Minimum von 16 Gläsern notwendig.

Durch Shankaprakshalana wird die Haut weicher und reiner. Der Geruchs- und Geschmackssinn, sowie der Sehsinn werden gestärkt. Die Wirkung ist jedoch nicht nur körperlich. Wenn die groben Spannungen von Magen und Unterleib beseitigt werden, erhältst du die freigewordene Energie zu deiner Verfügung, und der Körper fühlt sich leicht und wohl. Es wird einfacher zur Ruhe zu kommen, was das Lernen und Praktizieren von Yoga und Meditation erleichtert.

Während den folgenden 10 Tagen nach der Darmspülung, folgt man einer bestimmten Diät. Während dieser Zeit ernährt man sich vegan, mild und schonend. Dies hilft dem Körper den Effekt der Reinigung zu bewahren und bereitet ihn allmählich darauf vor wieder normale Kost verdauen zu können. Nach Ablauf der 10 Tage kannst du dich wieder ganz so ernähren, wie du möchtest. Wobei es natürlich nicht verkehrt ist einige der neu gewonnenen, guten Angewohnheiten beizubehalten.

 

„Shankaprakshalana reinigt den Körper. Wer es gründlich ausführt, erhält einen leuchtenden Körper.”

Gheranda Samhita

 

Termine für die Darmspülung auf Anfrage bzw. bei ausreichend Interessenten individuell vereinbar

 

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